A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z

A

Anschlagrichtung DIN L/DIN R
Die Anschlagseite einer Tür ist die Seite, an der die Bänder (Scharniere) angeschlagen (befestigt) sind. Stellt man sich auf die Seite an der die Bänder zu sehen sind und befinden sich die Bänder an der linken Kante, handelt es sich um Anschlagrichtung DIN Links. Befinden sich die Bänder rechts, handelt es sich um Anschlagrichtung DIN rechts.


B

Bandbezugslinie (BBL)
Die Bandbezugsline ist eine gedachte Linie, mit deren Hilfe die Höhenlager der Bänder an der Tür und an der Zarge festgelegt wird. Die Bandbezugslinie am Band legt der jeweilige Bandhersteller in Übereinstimmung mit DIN 18268 fest. Die Höhenlage der Bandbezugslinie an Türblatt und Zarge ist in der Maßnorm für Innentüren DIN 18101 festgelegt.

Bänder
Tuergriffe_baenderBänder sind die Scharniere an den Türen und die Verbindung zur Zarge.

Bandseitensicherung
auch Aushebelsicherung genannt, ist ein Beschlagelement, welches das Aushebeln des Türblattes aus der Zarge behindert und die einbruchhemmende Wirkung entsprechender Türen erhöht.

Baurichtmaß
Türöffnung und Türelement müssen perfekt zusammenpassen. Alle Maße müssen genau aufeinander abgestimmt sein. Um das im Rohbau wie auch im Ausbau sicher zu stellen, gibt es feste Vereinbarungen. So auch das Baurichtmaß (auch Rohbau- Richtmaß) ein Rastermaß im Bauwesen. Maßzusammenhänge sind in DIN 4172, der Maßordnung im Hochbau, festgelegt. Ziel aller Maß-Übereinkünfte ist es, dass unterschiedliche Bauteile passgenau zusammengefügt werden können und spätere Nacharbeiten vermieden werden.

Bekleidungsaußenmaß
Eine Zarge (der Rahmen einer Tür) besteht aus dem Futter (Verkleidung der Mauerinnenseiten), der Falzbekleidung (auf der Seite der Bänder, d.h. der Scharniere) und der Zierbekleidung (auf der Gegenseite). Falzbekleidung und Zierbekleidung bilden den Übergang zur Wand. Das Bekleidungsaußenmaß bezeichnet den horizontal gemessenen Abstand zwischen den Bekleidungsaußenkanten; vereinfacht gesagt: Die komplette Breite des Türrahmens.

Bekleidungsbreite
Der Rahmen einer Tür besteht aus dem Futter (der Verkleidung der Mauerinnenseiten), der Falzbekleidung (auf der Seite der Scharniere) und der Zierbekleidung (auf der Gegenseite). Falzbekleidung und Zierbekleidung bilden den Übergang zur Wand. Die Bekleidungsbreite bezeichnet die Breite der Falz- und Zierbekleidung.

Block-Zarge
Sollen Wandbekleidungen flächenbündig mit dem Türblatt ausgeführt werden, kommt häufig eine Blockzarge (Abb. 3) zum Einsatz. Die Blockzarge (auch Blockrahmen oder Stockzarge) besteht aus einem massiven Leibungsteil (Futterbrett oder tiefer Rahmen), das ohne Zier- und Falzbekleidungen zur Verkleidung der Wandteile eingebaut wird. Die Blockzarge ist so breit wie die Wand dick ist. Meist besteht die Blockzarge aus Holz, Stahlblech oder Aluminium. In die unterschiedlichen Blockrahmenausführungen können verschiedene Türblattarten eingehängt werden. 

Bodendichtung
Eine Bodendichtung ist die Abdichtung der Fuge zwischen Türblattunterkante und dem fertigen Fußboden.

Buntbartschloss (BB)
Sicherung durch verschiedene Schlüsselbartformen Schloss mit einer Sperrzuhaltung Schloss für 1-tourige Schließung ohne Sicherheitsanforderungen

C

Cell
Cell ist eine thermoplastische Dekorfolie. Cell lässt sich hervorragend prägen, daher sind besondere Effekte möglich (z.B. tiefe Esche- und Eiche Prägungen) und das Holz wird besonders realistisch dargestellt. ASTRA Cell ist zu 100 Prozent umweltfreundlich, die Rezeptur des Produkts ist frei von Formaldehyd und ausgestattet mit einer Sperrfunktion gegen Wasserdampf.

CPL (Continuous Pressure Laminate)
Melaminharze sind das Geheimnis der besonders robusten CPL-Schichtstoffe. CPL steht für Continuous Pressure Laminate – d.h. ein Laminat, das aus dem kontinuierlichen Verpressen mehrerer Lagen Papier mit härtendem Melamin-Kunstharz entsteht. Die Oberfläche wird mit einem Schutzfilm aus Melaminharz versehen. Das macht sie extrem belastbar. CPL-Oberflächen sind deutlich abrieb-, kratz- und stoßfester als andere Oberflächen. Sie halten leichten Kratzern ebenso wie Malstiften stand. Sie sind lösungsmittel- und hitzebeständig, wischfest und pflegeleicht. Leichte Verschmutzungen lassen sich problemlos entfernen. CPL-Oberflächen sind farb- und lichtecht, dunkeln also nicht nach. Die CPL-Beschichtung eignet sich für Türen, die stärker beansprucht werden und ist zum Beispiel bei Familien mit kleinen Kindern sehr beliebt.

CPL-Oberflächen gibt es in verschiedenen Dekoren und Farben, neben klassischem Weiß auch in allen gängigen Holzoptiken und unterschiedlichen Fantasiedekoren. Zu den beliebten Holz-Reproduktionen zählen Buche, Ahorn und Esche. Wegen der heute verwendeten sehr hochwertigen Dekorpapiere sind CPL-Holzreproduktionen vom Laien kaum von echten Furnieroberflächen zu unterscheiden.

D

Dornmaß
Das Dornmaß ist eines der wichtigen Maße bei Schlössern. Es bezeichnet den Abstand vom Mittelpunkt von Schlüsselloch und Vierkantstift bis zur Außenkante. Das Dornmaß wird üblicherweise in Millimeter (mm) angegeben.

Drückerhöhe
OFF (Oberkante Fertigfußboden) bis Mitte Türdrücker = 1050 mm

Durchgangszargen
Die Verkleidung der Maueröffnung ohne Einbau eines Türblattes nennt man Durchgangszarge.

E

Edelstahlpflege
Flyer Edelstahlpflegespray.pdf

Einbuchhemmende Türen
Einbruchhemmung ist die Eigenschaft einer Tür, den unbefugten Zutritt zu einem Raum auch bei Gewaltanwendung dem Einbruchversuch eine bestimmte Zeit Widerstand zu leisten. Die Sicherheit von Türen wird in verschiedene Widerstandsklassen (WK) eingeteilt. Die Tabelle gibt an welcher Schutz für welchen Zweck empfohlen wird. TORDA Einbruchhemmende Türen.pdf

ESG (Einscheibensicherheitglas)
Einscheibensicherheitsglas (ESG-Glas) ist im Vergleich zu „normalem“ Glas fester und belastbarer. Bei Bruch zerfällt es in kleine, stumpfe Glaspartikel und minimiert somit die Verletzungsgefahr. Bekannt ist dieser Effekt auch von Autoscheiben (Seitenfenster). 

F

Falle
Die Falle ist der angeschrägte Bolzen, welcher durch den Druck der Fallenfeder in die entsprechende Öffnung des Schließblechs schnappt, wenn die Tür ins Schloss fällt. TORDA Schlösser.pdf

Falzmaß
Es bezeichnet in der Breite den Abstand zwischen den Innenkanten der Falzbekleidung; in der Höhe den Abstand von der Oberkante des fertigen Fußbodens bis zur Unterkante der Falzbekleidung.

Falztür/ gefälzte Tür / Türfalz
Der Türfalz ist die dreiseitig ausgefräste Kante des Türblattes (aufrecht und oben quer). Der Türfalz von Innentüren ist genormt (13 x 25,5 mm) und auf den Zargenfalz abgestimmt.

Feuerschutztüren
Die Bauordungen der Länder schreiben bestimmte Gebäude an bestimmten Stellen den Einsatz von Feuerschutztüren vor. Feuerschutztüren müssen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung besitzen.

Floatglas
Flüssiges Glas fließt auf ein Zinnbad. Durch Anpassung der Unterfläche an die völlig ebene Oberfläche des Zinnbades und gleichzeitiges Heizen von oben ergibt sich planparalleles Glas.

Fries
Als Friese werden die Rahmenteile einer klassischen Massivholztür bezeichnet. Es gibt Längsfriese (senkrechte Friese = senkrechter Rahmenteil), Querfriese (waagerechte Friese), Zwischenfriese (Friese zwischen zwei Füllungen, auch als Kämpfer bezeichnet) und Diagonalfriese. Sie sind in ihren Abmessungen den unterschiedlichen optischen Verhältnissen der jeweiligen Türblattformen angepasst. „Unechte“ Friese finden sich bei furnierten Türen, wenn durch die Furniertechnik der optische Eindruck einer echten Rahmentür ermittelt wird.

Furnierverlauf
Ein Furnier ist ein sehr dünnes Holzblatt (je nach Anforderung ca. 0,4 – 1,5 – 3 mm stark), das auf Trägerplatten aufgeleimt wird. Trägerplatten sind Holzwerkstoffe wie z. B. Span-, MDF oder Tischlerplatten. Furnier kann auch auf Massivholz aufgeleimt werden (z. B. bei sogenannten Ummantelungen). Furniere ermöglichen es, hochwertige Hölzer umfassend zu nutzen. Der Furnierverlauf bei Türen kann horizontal oder vertikal verlaufen.

Futter
Das sogenannte Futter wird auch als Zarge, Futterzarge oder Futterbrett bezeichnet. Das Futter verdeckt die Laibung der Rohbauöffnung und wird mit dem Mauerwerk oder mit der
Wand fest verbunden. Das Türblatt wird in die Zarge eingehängt. Je nach Bausituation kann das Futter aber auch als Durchgangsfutter/Durchgangszarge ohne Türblatt ausgeführt werden. Das Futter verbindet die Falz- und die Zierbekleidung. Diese Konstruktion „umfasst“ die Rohbauöffnung und wird daher auch als Holzumfassungszarge bezeichnet.

G

Glasreinigung

H

Holzpflege
Türen mit Echtholzoberflächen werden bei GRAUTHOFF umweltschonend in einer modernen Lackieranlage oberflächenbehandelt.

Wir verwenden umweltfreundliche Lacke auf Wasserbasis die höchsten Umweltschutz-Richtlinien genügen. Der Lack wird in sechs Schichten aufgetragen – jede für sich einzeln gehärtet und mehrfach geschliffen. Das macht unsere Lack-Oberflächen besonders strapazierfähig. Zur Reinigung empfehlen wir ein weiches, leicht gefeuchtetes Fensterleder oder Mikrofasertuch.

Unsere Echtholz-Türen lassen sich mit wenig Aufwand pflegen: Dazu reicht ein weiches, leicht gefeuchtetes Fensterleder oder Mikrofasertuch.

TORDA Holzpflege.pdf

 

K

Kämpfer
Ein Kämpfer ist ein waagerecht stehender Holm in einer raumhohen Holzzarge oder einem Blendrahmen. Er wird eingesetzt bei raumhohen Zargen, die über der Tür noch eine Verglasung (auch Oberlicht genannt) bekommen.

Klimaklassen
Für Innentüren sind in den „Güte- und Prüfbestimmungen für Innentüren aus Holz- und Holzwerkstoffen“ (RAL RG 426) verschiedene Klimaklassen festgelegt, die den unterschiedlichen klimatischen Belastungen von Türen an verschiedenen Einsatzorten Rechnung tragen. TORDA Klimaklassen.pdf

Knaufzylinder
Sie lassen sich von der Außenseite mit einem passenden Schlüssel öffnen, auf der Innenseite über einen Drehknauf.

L

Laibung
Die Laibung ist die Fläche der Rohbauöffnung zwischen den Wandflächen. Ihre Breite entspricht der Dicke der Wand.

Laser (Design)
Mit Hilfe der Lasertechnik können eine Vielzahl von Motiven ins Glas gearbeitet werden. Auch eigene Design-Entwürfe und Wunschmotive sind möglich.

Lichtes Durchgangsmaß
Im Türenbereich beschreibt das Lichte Durchgangsmaß die Größe der Durchgangsöffnung (Innenmaße der Zarge). TORDA Übersicht Maße an Türblatt_Zarge_Maueröffnung.pdf

M

Magnet-Schloß

Detail_Stumpf_MagnetSchloss

Magnetschloss

Bei diesem Schloss ist die Falle bei geöffneter Tür bündig mit der Schlossstulp. Somit kann die Falle nicht an das Rahmenprofil anschlagen und es ergibt sich ein leichtgängiger Schließvorgang. Im geschlossenen Zustand der Tür springt die Falle durch einen Magneten in den Rahmen der Türzarge.

 

Maueröffnungsmaß/Rohbaumaß

Maueröffnungsmaß

Maueröffnungsmaß

Das Maueröffnungsmaß wird in Breite x Höhe angegeben. Es bezeichnet die tatsächliche Breite und Höhe der Türöffnung im Mauerwerk. Das Maueröffnungsmaß wird in der Höhe von der Oberkante des fertigen Fußbodens senkrecht bis zur Unterkante der Maueröffnung (Türsturz) gemessen; in der Breite horizontal von Wand zu Wand. TORDA Übersicht Maße an Türblatt_Zarge_Maueröffnung.pdf

N

Neusilber
Neusilber ist die Bezeichnung für eine Kupfer-Nickel-Zink-Legierung mit hoher Korrosionsbeständigkeit, Festigkeit und silberähnlichem Aussehen.

Nuss
Das Element, das ein Vierkantloch besitzt und zur Aufnahme des Türdrückervierkants dient, nennt man Nuss. TORDA Schlösser.pdf

O

Obentürschließer
Ein Türschließer bewirkt das sichere und selbsttätige Schließen einer Tür. Einfache mechanische Türschließer gewährleisten sowohl die Bewegung des Türblattes in die Türzarge als auch das Fallen der Schlossfalle des Türschlosses in das Schließblech auch bei leichtem Gegenwind/Zug. Vor allem im Brandfall müssen Türen kontrolliert geschlossen werden. Bei den auf dem Türblatt aufgesetzten obenliegenden Türschließern unterscheidet man die komplexeren, aber dafür in Optik und Design überzeugenden Türschließer mit Gleitschiene von Türschließern mit Gestänge. Optisch unauffälliger sind integrierte Türschließer, die komplett im Türblatt eingebaut werden.

P

Profilzylinderschloss (PZ)
Sicherung durch verschiedene Schlüsselprofile mit unterschiedlichen Einschnitten bzw. Vertiefungen / Schloss für den Einbau von Profilzylindern vorgerichtet Schloss für 2-tourige Schließungm mit Sicherheitsanforderung. TORDA Bänder – Übersicht.pdf

R

Renovierungszarge
Die Renovierungszarge (auch Ummantelungszarge) dient der Renovierung von Stahlzargen. Ohne die vorhandenen Stahlzargen auszubauen, werden Renovierungszargen über ihnen montiert. Der Vorteil liegt in einer schnellen und sauberen Montage. Nachteil ist, dass die Ummantelung das lichte Durchgangsmaß verringert.

Türriegel/Riegel
Mit diesem wird die Tür zusätzlich fest verschlossen (verriegelt). Die Mechanik zur Bewegung des Riegels wird entweder von Hand, mit dem Schlüssel oder mit einem speziellen Werkzeug (dem Neubauschlüssel) betätigt. TORDA Schlösser.pdf

S

Sandstrahlung
Die Glasoberfläche wird per Druckluft mit Granulaten beschossen und dadurch aufgeraut und mattiert. Um Muster oder Motive zu erreichen, werden während des Sandstrahlens Abdeckschablonen benutzt, unter ihnen bleibt das Glas durchsichtig.

Satinato/Satiniert
Vollflächig säuremattiertes Floatglas, thermisch vorgespant.

Schallschutz(klassen)

Die Anforderungen an den Schallschutz von Innentüren sind in DIN 4109, Schallschutz im Hochbau, festgelegt. Hier werden für unterschiedliche Einsatzbereiche unterschiedliche Schallschutzleistungen verlangt. Die Schalldämmung einer Tür ist in Schallschutzklassen (SK 1 bis SK 3) eingeteilt. Je höher der Wert desto höher ist die Schalldämmung der Tür. TORDA Schallschutz.pdf

Schattenfuge

Eine Schattenfuge ist eine Fuge zwischen der Oberfläche eines Bauteils und der Oberfläche des angrenzenden Bauteils. Im Bereich der Türen zwischen Wand und eingebauter Zarge.

Schließblech
Das Schließblech ist das Gegenstück zum Schloss. Das Schließblech nimmt die Falle und den Riegel eines Türschlosses auf. Schließbleche befinden sich folglich in der Zarge (Blockrahmen, Blendrahmen, Futter) bzw. im Standflügel einer zweiflügeligen Tür. Je nach Anforderung an die mechanische Belastung gibt es unterschiedliche Ausführungen. So werden für Einbruchhemmende Türen besonders starke oder besonders befestigte Schließbleche verwendet. TORDA Schließbleche.pdf

Schmelzglas
Die Schmelzglastechnik ist eine Glaskunst, bei der in einem aufwendigen Verfahren Konturen in geschmolzenes Glas übertragen werden. Die Glasoberfläche ist rau. Die handwerkliche Bearbeitung macht jede Schmelzglastür zum Unikat mit eigenem Charakter.

Siebdruck
Schmelzfarbe wird im Siebdruck auf das Floatglas aufgetragen und bei hoher Temperatur eingebrannt

smart² – Kante
Durch eine einzigartige Postforming-Technologie bleiben bei der Kantenbearbeitung von Tür und Zarge keine Ansätze des CPL Materials sichtbar. Es entsteht eine 2 mm Rund-Kante die besonders elegant wirkt. smart2kante.pdf

Soft-Stop
Tür-Dämpfer – Kurz vor der Endposition übernimmt die  Technik  automatisch  die  Bewegung des Türblatts und sorgt für ein  sanftes  Öffnen  und  Schliessen  der  Tür.

Stahlzarge
Eine Stahlzarge ist eine Türzarge die aus Stahlblech gefertigt wird.

Strahlenschutztüren
Strahlenschutztüren werden in Räumen eingesetzt, in denen Geräte stehen, die (meist zu medizinischen Zwecken) Röntgenstrahlen aussenden. Strahlenschutztüren schirmen die eventuell noch vorhandene Streustrahlung durch eingelegte Bleibleche ab.

Schloss – Stulp
Der Stulp (auch: die Stulpe) ist bei einem Schloss das nach dem Einbau noch sichtbare, in der Türkante eingelassene Blechteil. Er hat meist zwei Löcher für die Befestigungsschrauben des Schlosses, zwei Aussparungen für die Falle und den Riegel sowie gegebenenfalls ein Loch unterhalb des Riegels für die Befestigungsschraube des Profilzylinders. Die Breite, Länge und Dicke des Stulps, wie auch die Ausführung seiner Enden (rund oder rechteckig) und der Abstand zwischen Falle und Riegel sind nicht einheitlich. TORDA Schlösser.pdf

stumpf einschlagend/stumpfe Tür
Türblätter ohne Falz bzw. deren Öffnungsseite bündig mi der Falzbekleidung in einer Ebene liegt.

Sturz
Die Unterkannte der Wandöffnung wird Sturz genannt.

Synchrontechnik
Türblätter ohne Falz bzw. deren Öffnungsseite bündig mi der Falzbekleidung in einer Ebene liegt.

T

Tectus
verdeckt liegendes Bandsystem. TORDA Bänder – Übersicht.pdf

Türblattaußenmaß
Das Türblatt ist der bewegliche Teil eines Türelements. Das Türblattaußenmaß wird in Breite x Höhe angegeben. Es bezeichnet die Breite und Höhe des Türblatts. Gemessen werden jeweils die Abstände zwischen den Außenkanten.

Die Türblattaußenmaße gefälzter Türen (Türblatt mit L-förmigen Kanten) sind immer größer als die von ungefälzten, stumpfen Türen (gerade Türblattkante ohne Falz), weil die jeweiligen Falztiefen dazukommen. Das Türblattaußenmaß stumpf entspricht dem Außenmaß einer gefälzten Tür unter Abzug der Falztiefen. TORDA Übersicht Maße an Türblatt_Zarge_Maueröffnung.pdf

Türspaltsicherung
Bei der Türspaltsicherung mit einem integrierten Sperrbügel kann man die Türe zunächst nur einen Spalt öffnen. Dies reicht für Sichtkontakt und ein erstes Gespräch. Ein ungewolltes vollständiges Öffnen der Tür wird durch die Türspaltsicherung verhindert und bietet dadurch zusätzliche Sicherheit. Anders als die wenig ansehnlichen Vorhängeketten ist die Türspaltsicherung verdeckt im Türfalz integriert.

Die Türspaltsicherung wird von innen durch die sogenannte Olive gesperrt. Das Öffnen erfolgt von innen ebenfalls mittels der Olive oder von außen über das Hauptschloss durch den Zylinderschlüssel.

Von außen erfolgt die Aufhebung der Sperrfunktion durch einmalige Schlüsselumdrehung in „Richtung Zuschließen“. Anschließend kann der Türverschluss in üblicher Weise geöffnet werden. Der jeweilige Schließzustand ist durch die Stellung der Olive erkennbar. Besonders dann, wenn Kinder allein zu Hause sind oder für ältere und allein­stehende Menschen ist die Türspaltsicherung ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

V

VSG (Verbundsicherheitsglas)
Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die mit einer elastischen, reißfesten Folie, so miteinander verbunden sind, dass bei einem Bruch der Scheiben die Bruchstücke an der Folie haften bleiben. Dies mindert das Risiko von Schnitt- oder Stichverletzungen bei Zerstörung der Scheiben und ermöglicht nach dem Bruch eine Resttragfähigkeit der VSG-Einheit.

W

Wandflächenbündig/flächenbündig/wandbündig
Beim wandbündigen Einbau liegen die Ansichtsfläche der Bekleidungen und die Wandfläche in einer Ebene. Besonders bei stumpf einschlagenden Türen ist der wandbündige Einbau eine besonders elegante Einbauvariante.


WC-Verriegelung (Schloss für Badtüren)
Ver- und Entriegelung durch drehen eines Vierkantstiftes Schloss für 1-tourige Schließung Ohne Sicherheitsanforderungen. TORDA Schlösser.pdf


Widerstandsklassens
Die DIN EN 1627 unterscheidet aufsteigend sechs Widerstands-Klassen (resistance classes = RC 1 bis 6)
RC 1 >= 3 Minuten Gelegenheitstäter übt körperliche Gewalt aus und benutzt kein Werkzeug
RC 2 >= 3 Minuten Gelegenheitstäter benutzt zusätzlich einfaches Werkzeug
RC 3 >= 5 Minuten Gewohnt vorgehender Einbrecher benutzt zusätzlich einfache Hebelwerkzeuge
RC 4 >= 10 Minuten Erfahrener Einbrecher benutzt Hebelwerkzeug, Keile
RC 5 >= 15 Minuten Erfahrener Einbrecher benutzt zusätzlich Elektrowerkzeuge
RC 6 >= 20 Minuten Erfahrener Einbrecher benutzt zusätzlich leistungsstarke Elektrowerkzeuge

TORDA Einbruchhemmende Türen.pdf

Z

Zargenaußenmaß
Die Zarge ist der feststehende Teil eines Türelements und wird landläufig auch Türrahmen genannt. Das Zargenaußenmaß wird in Breite x Höhe angegeben. Es bezeichnet die Breite und Höhe der Zarge. Gemessen werden jeweils die Abstände der Außenkanten, d.h. in der Breite der Abstand zwischen den Außenkanten des Futters (Verkleidung der Mauerinnenseiten), in der Höhe senkrecht von der Oberkante des fertigen Fußbodens bis zur Außenkante des oberen Futters. TORDA Übersicht Maße an Türblatt_Zarge_Maueröffnung.pdf


Zierbekleidung
Bekleidungen verdecken die Einabufuge zwischen Masueröffnung und der Zarge und liegen auf der Wand auf. Sie untzerscheiden sich in Falzbekleidung (nimmt das Türblatt auf) und in Zierbekleidung (= auf der Futterseite der Zarge)


Zylinderlängen

TORDA Ermittlung Längen von Schließzylindern.pdf